Wellcome21 e.V.

Präambel

Das aus der Kunst und Medientheorie heraus entwickelte Forschungsprojekt Well…come 21 gründet von Beginn an auf Untersuchungen der Form und somit auf beobachtbare Phänomene bzw. unsichtbare Phänomene sichtbar zu machen.

Zum Projektstart 2001 ging es darum, den Realitätsbegriff quantenphysikalisch zu erweitern und die Phänomene möglichst genau zu beschreiben. Da unsere Realität und Wahrnehmung im Bewusstsein entsteht, wurden die Fragen immer neurobiologischer. Die Neurobiologie dient als Ausgangspunkt für weitergehende Forschungsfragen zur interdisziplinären Anthropologie (Philosophie, Kognitionswissenschaft, Psychologie, Biologie, Soziologie, Ethnologie, Pädagogik, Kulturwissenschaft) und zur Form (Körperpraktiken, Musik-, Bild- und Kunstwissenschaft).

Die Entschlüsselung von selbstorganisierenden Prozessen, die allgegenwärtig die natürlichen Systeme bestimmen, gehört zu den spannendsten Forschungsfeldern des 21. Jahrhunderts. Well…come 21 untersucht dazu seit 2002 die Prozesse der Gehirnaktivität in verschiedensten Gehirnzuständen (z.B. Informelles Lernen). Durch die Erfindung des Brain-Avatars (2004), einem neuen bildgebenden Verfahren, können diese Prozesse erstmals auf ihre Formen und Muster erforscht werden. Zur Entschlüsselung werden seitdem, naturwissenschaftlich grundlegend, die Phänomene und Formen von Resonanzprozessen untersucht. Diese Prozesse tragen die Ordnungen von Wahrnehmung, Denken und Fühlen, als auch des Unbewussten. Unsere Forschung zeigt das hochgradig Individuelle der Gehirnaktivität jedes Menschen (angefangen beim Kleinkind) und sucht die vergleichbaren Gehirnzustände menschlichen Bewusstseins, z.B. Lern- oder „Flow“-Zustände, sichtbar zu machen.

Es ergibt sich für die Zukunft ein breites Spielfeld der Bewusstseinsforschung anhand von Form in therapeutischen oder medizinischen Ansätzen bis zu Feedback-Verfahren oder Untersuchungen des Bewusstseins in Meditation, Körperhaltung, Bewegung, Musik etcpp. Die Formuntersuchungen sind frei und richten sich rein nach dem behandelten Gegenstand. Ob neuronale Untersuchung, psychologische Analyse, Verhaltensbeobachtung oder ästhetische Betrachtung, im Rahmen von Well…come 21 ist der Ausgangspunkt immer das wahrnehmbare Phänomen, also die Form.

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