Neuronale Muster

Neuronale Muster

Muster, die verbinden – Übergang zur Komplexität

Definition des Phänomens Resonanz(muster | physikalisch, erweitert) meint die Wirkung, die A in B erzeugt.* Die Art der Wirkung gibt A eine Rückmeldung über B. Durch Resonanzprozesse ist ein komplexer gegenseitiger nicht-materieller Informationsaustausch möglich.

Durch Wirkung und Rückwirkung sind die Bedingungen von Kommunikation gegeben und es können Reaktionen und/oder Anpassungen auf beiden Seiten stattfinden.

Dabei kann eine Gemeinsamkeit entstehen: bei uns z.B. die Sprache, oder in der Evolution die modernen Zelle durch Zusammenschluss verschiedener Organismen oder im Gehirn der Abgleich zwischen den Zellen, der eine Wahrnehmung formt aus Milliarden Einzelimpulsen.

*Beim Sternchen oben endet schon die übliche Definition in der Physik, weil dann nur noch über den Ausnahmefall ”Eigenresonanz” abgehoben wird, ein rein technisches Problem, der vom Menschen erzeugte Resonanzkatastrophen beschreibt. Diese Eigenresonanzen sind zerstörerisch, weil sie stoisch sind und genau den Punkt treffen, – wie z.B. die aufschaukelnde Brücke beim Marschieren. Wenig Erwähnung finden dabei die zentralen strukturbildenden Anwendungen in der Technik, ohne die Kupferkabel nicht funktionieren würden oder die gesamte Lasertechnik. “Eigenresonanz” gibt einem eine falsche Vorstellung vom Phänomen Resonanz, da Resonanz nun gerade alles entstehen lässt, so wie fehlende Resonanz alles vergehen lässt. Daher trifft die übliche physikalische Beschreibung keine konkreten Aussagen zu den Phänomenen von Resonanz. Das eigentliche Grundlagenphänomen wurde auch nie wirklich untersucht, sonst wäre das weltweite Patentverfahren aus 2006 an irgendeiner Veröffentlichung gescheitert. Dies ist einfach unglaublich bei all der Forschung in den letzten 80 Jahren, wo das jederzeit möglich gewesen wäre, – damals sogar einfacher als heute. Der blinde Fleck in der physikalischen Beschreibung von Resonanz muss dazu beigetragen haben, eben nicht nach den Phänomenen zu fragen.

In einem sind sich viele einig: Um „sich“ zu kennen, benötigt man Resonanz (komplexe Feedbackschleifen). Schon lange vor Hegel ist dieses Prinzip durch die Entstehung der chemischen Moleküle belegt und ist wirkreich auf jeder Ebene der Struktur (z.B. kosmisch durch Gravitation) bis in die Psychologie oder der Feedbackschleife des Lernens.

Resonanz ist ein sehr praxisnahes und beobachtbares Phänomen, z.B. wenn man einen Stein ins Wasser wirft, in einem Gespräch der Schall einen erreicht, man die Sonne auf der Haut spürt usw. Besonders nah auch die kulturellen Resonanz-Phänomene, wie z.B. Sprache und Sozialität.

Resonanz ist durch die Elektronenbewegung jedes Atoms angelegt und wird durch jede Art von Schwingung/Welle/Frequenz ausgelöst. Auch die Entstehung der ersten Zelle oder der ausdifferenzierten Zelle folgt komplexen Resonanzprozessen: Archeen, Bakterien, Procaryoten wachsen hierdurch schließlich zu einer Funktionseinheit zusammen. Gleiches gilt für die spätere Organbildung und das Nervensystem, bis hin zum Gehirn, wo wir das komplexeste Netzwerk untersuchen können. Die Muster unserer Gehirnaktivität tragen die hohen Ordnungen, die wir in den Myriaden von Einzelimpulsen nicht finden. Am Gehirn kann zielgerichtete, komplexe Selbstorganisation untersucht werden, was Wissenschaft, Informatik und Technik gleichermaßen anregen kann.

Resonanzmuster sind eine Basis der Selbstorganisation in der Natur. Der geringste Aufwand eine ganze Region zu verbinden. Alles ist Teil eines Ganzen, aber eben nicht “Alles ist Eins”.
Schnellstes/effizienteste/intelligentes System zur Bewältigung hochkomplexer Aufgaben. Es erfasst alles vollständig und gibt es abgeglichen sofort weiter. Sowohl-als-auch-Logik, statt Entweder-Oder-Logik.
Grundlage unserer neurobiologischen, wie auch sozialen/kulturellen Evolution.
Ein Mittler von Information.
Ein Beispiel, das jeden betrifft, ist unsere Wahrnehmung, die stark der bewussten und auch unbewussten Lenkung unserer Aufmerksamkeit unterliegt. Unser Gehirn teilt dem Auge genau mit, was es sehen soll und was unwichtig ist. Es laufen genauso viele Nerven zum Auge, wie vom Auge zum Gehirn. Also werden Informationen von außen durch das Auge zum Gehirn transportiert, aber ebenso werden Informationen vom Gehirn zum Auge gesendet, z.B. welche Formen und Konstellationen es wahrzunehmen hat. Unser Bewusstsein entsteht durch Entscheidungen, durch Hinsehen, Hinhören, in der Wissenschaft durch Messungen, – immer durch Aufmerksamkeit, was in der Umkehr andere Zusammenhänge ausblendet. Wir modulieren so unsere wahrgenommene Realität, – und daher stimmt es, dass jeder einen persönlichen Zugang zur Realität hat.

Fundamentales Phänomen:

Jede Energie und jede Frequenz erzeugt Resonanzmuster in jedem Material und Medium. D.h. wir betrachten hier ein seltenes universelles Phänomen, das in allem wirkt. Resonanz ist immer auch eine Form, eine Schwingung, eine Bewegung. Konkret wirkt die Resonanz der Frequenz sehr speziell im jeweiligen “Material” und erzeugt dabei quasi einen speziellen Abdruck (Muster). Im Grunde funktionieren alle bildgebenden Verfahren oder Messsysteme auf diesem Prinzip.

Dies ist eine lang bekannte, unstrittige und oft vergessene Aussage, die aus vielen Fachgebieten dokumentiert ist. Resonanz ist eine physikalische, chemische, biologische, psychologische, soziologische, pädagogische, linguistische usw. Selbstverständlichkeit.

Das Organisationsprinzip Resonanz ist komplexer, schneller und ökonomischer, als klassische Lösungen herrschender Systeme. Dies hat auch die einmalig erfolgreiche Einführung des WWW eindrucksvoll bewiesen, welches das Resonanzprinzip technisch vereinfacht umsetzte. Resonanz ist so selbstverständlich, dass sie oft nicht beachtet wurde, besonders in seiner grundsätzlichen Bedeutung. Resonanz ist bei der Entstehung von Materie (Atome), Leben (Zelle) und Bewusstsein (Gehirn) maßgeblich beteiligt. Ohne diesen Austausch zwischen den Dingen hätten sich die möglichen Verbindungen nie ergeben können.

Die Sprache aus komplexen Resonanzmustern wäre in Sachen Ökonomie und Effizienz unschlagbar. Beide wissen über den Anderen etwas mit nur einem Signal, das zudem unendlich differenziert und kompliziert sein kann und ohne Informationsverlust genauso verstanden wird, – und eine sofortige und vollständige Antwort gibt. Dies geschieht in jedem Medium zudem sehr schnell*. In Sachen komplexer Informationsaustausch ist ein Resonanzsystem die Referenz und findet in der Natur seine höchsten Evolutionen.

Selbst einfache Resonanzsysteme erzeugen eine Komplexität, die unser Bewusstsein rasch überfordert. Unser Unbewusstes ist dafür ein gutes Beispiel, da es unser Bewusstsein völlig überfordern würde, weil eine Reihe von Assoziationen/Wahrheiten/Informationen gleichzeitig angefragt werden, die sich mit ganz unterschiedlichen Tendenzen/Widersprüchlichkeiten in Bewegung befinden, aber doch sekundenschnell daraus Entscheidungen fallen.

Dieses grundsätzliche Erkenntnisproblem unseres Bewusstseins ist eine gedankliche Schwelle, die auch unsere natur- und geisteswissenschaftliche Entwicklung dominiert und behindert. Unser Bewusstsein steht in seiner Evolution an einer neuen Schwelle zur natürlichen Komplexität, die durch Form besser kommunizierbar ist

Well…come 21 untersucht vor allem die Resonanz-Muster des Gehirns, also die untersuchbaren Metabilder durch das Resonanz-Prinzip. Vorausgesetzt das Gehirn wäre ein Erzeuger komplexer Muster, muss man auch annehmen, dass das Gehirn diese auch hervorragend lesen und interpretieren kann. Wir sollten (völlig unbewusst) einen großen Erfahrungsschatz im Lesen komplexer Resonanzmuster haben, besonders was die Muster unseres Gehirns angeht. Anders können wir auf jeden Fall unsere Beobachtungen, Experimente und empirischen Befragungen nicht erklären. Die Muster weisen für unsere Sehfrequenz und Wahrnehmung eine völlig unwahrscheinlich hohe Ordnung auf.

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