Grenzraum von Kunst & Naturwissenschaft ungekürzt

Well…come 21 – Grenzraum von Kunst und Naturwissenschaft e.V.

Well…come 21 ist ein gemeinnütziger Verein in Berlin, der aus der Hochschulforschung kommt, und seit über 10 Jahren angewandt arbeitet.

Ziel ist einen Grenzraum von Kunst und Naturwissenschaft zu realisieren, eine erweiterte Perspektive auf sich zu ermöglichen, eine eigene Gestaltung anzuregen und eine erweiterte ästhetische Erfahrung zu vermitteln.

Seit 2001 werden aus der Kunst heraus mit Naturwissenschaftlern Natur-Phänomene genau beschrieben mit dem Ziel Form zu gewinnen, auch Unsichtbares wahrnehmbar zu machen, angefangen bei der Quantenphysik. Diesen Formen werden dann in Kunst, Kultur, Alltag und Wissenschaften nachgegangen. Seit 2002 wird Bewusstsein und sein Organ betrachtet, zur Erweiterung von ästhetischen Erfahrungen. Daraus ist die technische Erfindung “Brain-Avatar” hervor gegangen, die Neuro-ästhetisches Feedback ermöglicht. Die Ergebnisse werden in Kunst, Kultur und Bildung angewandt und sind gleichermaßen ästhetische Praxis, als auch naturwissenschaftliches Vorgehen.

Neben der laufenden Praxis wurden eine Vielzahl von Symposien, Ausstellungen, Konzerten und öffentlichen Experimenten realisiert (siehe “Historie” und “Presse“) .

Seit 2008 arbeiten wir im Rahmen unserer Studien mit unterschiedlichsten Gruppen aller Altersstufen. Dabei haben wir eine Vielzahl von ästhetischen Praxen in Kita, Schule und Hochschule umgesetzt, die eine Vermittlung von naturwissenschaftlichen Zusammenhängen und Hintergründen einschließt. Unsere Praktiker sind ausgebildete Künstler, Pädagogen, Forscher.

Anfang 2013 konnten die grundlegenden technischen Entwicklungen, Standardisierungen, Validierungen des bildgebenden Verfahrens abgeschlossen werden (siehe z.B. Studien Pre5-7). Seitdem wurde ein Programm für die kulturelle Bildung entwickelt, reflect – ästhetische Bildung, welches wir nun mit Schulen in sogenannten sozialen Brennpunkten umsetzen.

Warum dort? Siehe unsere Satzung, die sich der Bildungsgerechtigkeit verschrieben hat. Seit dem Umzug nach Berlin Ende 2008 verfügt Well…come 21 über Projekträume von gut 140 qm sowie Neben- und Ablageräume von 150 qm und kann Veranstaltungen in eigenen Räumen durchführen als auch längere Aufbauten realisieren.

Zu unserem Werdegang ein Auszug aus der Präambel von Well…come 21 e.V.

Zum Projektstart ging es darum, den Realitätsbegriff quantenphysikalisch zu erweitern und diese Phänomene möglichst genau zu beschreiben. Da unsere Realität und Wahrnehmung im Bewusstsein entsteht, wurden die Fragen immer neurobiologischer. Die Neurobiologie dient als Ausgangspunkt für weitergehende Forschungsfragen zur interdisziplinären Anthropologie (Philosophie, Kognitionswissenschaft, Psychologie, Biologie, Soziologie, Ethnologie, Pädagogik, Kulturwissenschaft) und zur Form (Körperpraktiken, Musik-, Bild- und Kunstwissenschaft).

Die Entschlüsselung von selbstorganisierenden Prozessen, die allgegenwärtig die natürlichen Systeme bestimmen, gehört zu den spannendsten Forschungsfeldern des 21. Jahrhunderts. Well…come 21 untersucht dazu seit 2002 die Prozesse der Gehirnaktivität in verschiedensten Gehirnzuständen (z.B. Informelles Lernen). Durch die Erfindung des Brain-Avatars (2004), einem neuen bildgebenden Verfahren, können diese Prozesse erstmals auf ihre Formen und Muster erforscht werden. Zur Entschlüsselung werden seitdem, naturwissenschaftlich grundlegend, die Phänomene und Formen von Resonanzprozessen untersucht. Diese Prozesse tragen die Ordnungen von Wahrnehmung, Denken und Fühlen, als auch des Unbewussten. Unsere Forschung zeigt das hochgradig Individuelle der Gehirnaktivität jedes Menschen (angefangen beim Kleinkind) und sucht die vergleichbaren Gehirnzustände menschlichen Bewusstseins, z.B. Lern- oder „Flow“-Zustände, sichtbar zu machen. … Ob neuronale Untersuchung, psychologische Beobachtung oder ästhetische Betrachtung, im Rahmen von Well…come 21 ist der Ausgangspunkt immer das wahrnehmbare Phänomen, also die Form.

Kurz-Historie Well…come 21 /// 2001 als studentisches Projekt gegründet, wurde Well…come 21 2002 Forschungsprojekt der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK). Die grundlegende Erfindungen, die den Brain-Avatar ermöglichen wurden 2004/2006/2012 zum Patent angemeldet. Das Projekt versucht in eine Reihe von Zusammenhängen einzugreifen, besonders in das Verhältnis von Kunst und Naturwissenschaft.
Es folgten viele Veranstaltungen und Arbeiten.

2008 wurde Well…come 21 schließlich eigenständig und wird zur Forschungs-Sozietät und zum Verein. Wir hatten einige Betreuung: Prof. Birgit Hein, Prof. Uli Plank, Prof. Ulrich Eller, Robyn Schulkowsky, Barbara Straka, um einige zu nennen, neben vielen herausragenden Naturwissenschaftlern.

Finanzierung & Forschungsmittel /// Seit 2002 hatte das Forschungsprojekt neben der Hochschule Unterstützung verschiedener Förderer (Drittmittel), besonders durch die Kunststiftung der Nord/LB-Öffentlichen. Von 2008-2013 finanziert sich das Projekt selbständig aus Forschungsmitteln zur Entwicklung und Erforschung des Neuroresographen (NRG) und des Brain-Avatars.

Kommentare sind geschlossen