Ansatz

Well…come 21 Ansatz

Unser Handeln und Vorgehen wird von zwei Ausgangspunkten geprägt:

    1. Form als Ausgangs- und Endpunkt.
    2. Gemeinnützige Vereinszwecke: Bildungs-gerechtigkeit, ästhetische Forschung und eine gemeinsame Perspektive von Kunst und Naturwissenschaft.
zu 1.

Die Form ist ein konkretes Phänomen und so inklusionsgerecht und unabhängig von Alter, Entwicklung oder sprachlicher Kompetenz zugänglich. Die Form holt jeden auf seiner Ebene ab, – und ist doch in seiner intellektuellen Tiefe und Breite nicht begrenzt.

Was meint Form?

Der Form kann sich der Mensch gleichermaßen geistig durch Erkenntnis und/oder körperlich über sinnhafte Erfahrungen nähern und ist so auch ein idealer Vermittler zwischen Körper und Geist.

Die verschiedenen Zugänge der Informationsaneignung werden vollständig und parallel genutzt. So kann die Empfehlung der Neurobiologen zu wechselnden Lernzugängen* mühelos entsprochen werden. Formen grenzen an beide Perspektiven zur Welt. Man braucht nur die Aufmerksamkeit leicht verschieben und kann sich von ganz unterschiedlichen Seiten nähern.

Zugänge der Information Wellcome 21

Der Ansatz geht von der konkreten Form aus, die sich durch die Sinne erschließt – denn alles hat eine Form (auch, wenn man nicht jede sieht). Dies spricht im besonderen Maße uns inneliegende Lernprozesse an, da Form multidimensional erfahren wird.

zu 2.

Gemeinnützige Ziele (Auszug unserer Satzung)

Aktionsforschung/Handlungsforschung ist ein Fachbegriff aus der empirischen Sozialforschung und beschreibt unser Vorgehen und unsere Haltung. Heinz Moser und andere beschrieben die Handlungsforschung mit alternativen Paradigmen. Im Gegensatz zur traditionellen Sozialforschung versteht sich die Aktionsforschung als „bewusst parteiisch“; d.h. sie will nicht für beliebige Zwecke verwertbares Wissen liefern, sondern die soziale Realität in Richtung „Abschaffung von sozialen Unterdrückungszusammenhängen“ verändern, sie will sich an den Interessen der in einer Gesellschaft Benachteiligten orientieren. Die Themenstellungen sind somit – ebenso wie ihr Verwertungszusammenhang – nicht beliebig.

Unsere Handlungsmaximen

  • „Transparenz“ – Offenlegung von Funktionen, Zielen und Methoden
  • „Stimmigkeit“ – Forschungsziele und Methoden müssen miteinander vereinbar sein
  • „Selbstkontrolle“ – Der Forscher darf nicht bewusst verzerrend auf den Forschungsprozess Einfluss nehmen

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