Entwicklung des Brain Avatars

Entwicklung des Brain-Avatars (2003-2012)

2003-02-10 – Entscheidung gegen Softwareeinsatz

Wie soll man etwas programmieren, was man noch nicht kennt?

  • Wir wollten ja gerade herausfinden, wie es eigentlich aussieht, also welche Form der Aktivität tatsächlich inne liegt.
  • Wir wollten etwas entwickeln worin die Chance besteht, dass das Bild genauso unmittelbar auf das Gehirn wirkt, wie es entstanden ist.

2003|2004 – Fertigstellung des ersten „Brain Avatar“

Einzelne EEG-Kanäle unverändert und analog aufzeichnen und wiedergeben.

Es galt nur das analoge Medium zu finden, was jedoch beim Gehirn nahe liegt.
Es besteht zu 73% aus Wasser und schwimmt in Wasser. Später stellten wir fest, dass Wasser die höchste Resonanzgeschwindigkeit überhaupt aufweist.

Es verblieb das EEG-Signal sauber zu verstärken und die Bewegung der Frequenzen mittels eines Tiefbasslautsprechers direkt zu übertragen, möglichst in einem schwingungsarmen System. Dämmung und Beleuchtung hat eine Reihe von Tücken, weil es eben Wasser ist. Aber dafür macht es dann auch etwas, was kein Computer kann, es zeigt mir das Meta-Muster der Wechselwirkung aus allen Schwingungen darin, und quasi sofort.

Der Name unseres Brain Avatar

Seinerzeit war Avatar, Doppelgänger, ein sehr unbekanntes Wort und die ersten Zeitungsberichte schrieben vom Avatar. Seit dem Film ist das anders und der Name weckte Begehrlichkeiten. 2011 hat „Brainmaster“, USA, nach mehrjähriger Zusammenarbeit, ungefragt den Namen für ihre neue Software (!) geklaut.

Das Erstaunlichste am Avatar aber ist, dass das 90 Jahre lang niemand probiert hat. Zufall oder ist die Bedeutung von Form der blinde Fleck der Naturwissenschaft?

2004-07-07 – Vortrag von Wolf Singer, Bestätigung der Bedeutung von neuronaler Synchronisation

2004-07-22 bis 2004-07-25 – „Körper meets Brain-Avatar“ (Feldenkrais, Yoga, Massage, Kinesiologie)

Erste Präsentation eines aufgezeichneten Brain-Avatars

Um das Verfahren zu testen, sollten möglichst eindeutige Gehirnzustände erreicht werden. Es wurde eine Reihe von Körperpraktiken eingesetzt und dabei eine EEG-Messung vorgenommen.

Forschungsfragen: Welche Wirkungen haben bestimmte Körperpraxen (sozial-körperliche Interaktion)? Bilden sich spezifische Muster?

Erkenntnis: Körperpraktiken haben eine starke Wirkung auf das Gehirn. Aufgrund der geringen Anzahl der Messungen und den sehr unterschiedlichen Vorerfahrungen konnte keine sichere Aussage zu spezifischen Mustern gemacht werden.

2006-01-10 – Weltweite Patentrecherche für ein neues Verfahren zur Visualisierung von Gehirnaktivität.

Es wurde in 166 Ländern recherchiert. Es wurde seit der Erfindung des EEG vor 90 Jahren noch nie versucht Gehirnaktivität auf diese Weise zu visualisieren, obwohl es Ärzten jederzeit möglich gewesen wäre. Man hat es nie probiert. Wie unwahrscheinlich!
Wir sehen das weniger als Zufall, sondern mehr als Hinweis, dass die Form der natürlichen blinden Fleck in der Naturwissenschaft darstellt.

2010-12-13 bis 2010-12-15 – Technische Untersuchungen zur Resonanzerzeugung Pre2 W:U:R:M

Alle denkbaren Verstärker-Resonator-Kombinationen wurden auf unsere Belange hin in der Physikalisch-Technischen-Bundesanstalt (PTB) getestet und untersucht. Wir verwendeten auch experimentelle Technik, um neue Möglichkeiten der Resonanzerzeugung zu testen. Es wurden u.a. Beschleunigungsmessungen vorgenommen, um mathematische Annahmen zu überprüfen.

2011-08 – Neubau Brain-Avatar 2.0 – Erster Einsatz/erste Aufnahmen Grundschule bei Mainz.

Endlich – nach 6 Jahren konnten wir ein deutlich kleineres, leises Modell des Brain-Avatars fertigstellen. Dabei lieferten alte Baukonstruktionen (Cerebraler Animatograph) und einige technische Entwicklungen eine weitreichende Inspiration. Der neue Avatar ist transparent. Man kann nicht nur in der Visualisierung seine Muster beobachten, sondern die Muster auch im Gerät selbst.

2011-12 – Veröffentlichung Reso2 – Messungen von Lautstärke und Frequenz experimenteller Resonanzsysteme und Materialien

Untersucht wurden Entwürfe zur Resonanzerzeugung bei gleichzeitiger Schallvermeidung.

Bei diesen Messungen sollte sich zeigen, inwieweit die umgesetzten experimentellen Resonanzsysteme sich in der Praxis beweisen in puncto Schall-/Resonanzvermeidung bei verschiedenen Materialien und der Prüfung auf Störfrequenzen und Eigenresonanz.

2012-05 bis 2012-11 – Validierungsstudien Pre5-7, an unterschiedlichen Orten

Sechs Versuchsgruppen, 1878 ausgewertete Antworten

Der Neuroresograph erzeugt Muster von Gehirnaktivität. Um zu zeigen, dass es sich um keine Zufallsprodukte handelt, prüfen die Studien Pre5-7 die wissenschaftlichen Gütekriterien Objektivität, Reliabilität (Wiederholbarkeit) und Validität (Gültigkeit).

2012-10-01 – Entwicklung Brain-Avatar 3.0 abgeschlossen

2012-03-01 – Abschluss der Entwicklung

Die Entwicklung des bildgebenden Verfahrens zur Darstellung von Gehirnaktivität ist nun abgeschlossen und trägt den Namen „Neuroresograph“. Die Entwicklung des EEG-Interface und die korrekte Bewegungsumsetzung war ein überraschend schwieriger und langer Prozess.

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